Planungsleistungen für den Neubau der Grundschule (GS) Hildburghausen (1. BA - Haus 1)

Vergabeart
Offenes Verfahren
Vergabe-ID
2861434
Vergabe­nummer
I-30/2-02-2023-2104
Veröffentlicht am
06.12.2023 17:18 Uhr
Auftrag­geber
Landratsamt Hildburghausen
Angebots-/Teilnahmefrist
15.01.2024 14:00 Uhr

EU-weite Ausschreibung nach VgV
Offenes Verfahren
Vertragspartei und Dienstleister
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Landratsamt Hildburghausen
Registrierungsnummer: Leitweg-ID 16069000-0001-53
Internet-Adresse (URL): https://www.landkreis-hildburghausen.de
Postanschrift: Wiesenstraße 18
Postleitzahl / Ort: 98646 Hildburghausen
NUTS-3-Code: DEG0E
Land: Deutschland
Kontaktstelle: Landratsamt Hildburghausen, SG Zentrale Vergabe
E-Mail: vergabe@lrahbn.thueringen.de
Telefon: +49 3685-445516
Fax: +49 3685-445501
Art des öffentlichen Auftraggebers: Kommunalbehörden
Haupttätigkeiten des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
Profil des Erwerbers (URL): https://www.evergabe.de/auftraege/suche-ueber-vergabestellen/Landratsamt%2520Hildburghausen
Federführendes Mitglied: Ja
Zentrale Beschaffungsstelle, die öffentliche Aufträge oder Rahmenvereinbarungen im Zusammenhang mit für andere Beschaffer bestimmten Bauleistungen, Lieferungen oder Dienstleistungen vergibt/abschließt: Nein
Zentrale Beschaffungsstelle, die für andere Beschaffer bestimmte Lieferungen und/oder Dienstleistungen erwirbt: Nein
Verfahren
Zweck
Rechtsgrundlage
Richtlinie 2014/24/EU
Beschreibung
Interne Kennung: I-30/2-02-2023-2104
Titel: Planungsleistungen für den Neubau der Grundschule (GS) Hildburghausen (1. BA - Haus 1)
Beschreibung: (Fach-)Planungsleistungen ab LPH 4 für den Neubau des Hauses 1 der Staatlichen Grundschule (GS) Hildburghausen in 98646 Hildburghausen, Waldstraße 11
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Umfang der Auftragsvergabe
Hauptklassifikation
CPV-Code Hauptteil: 71000000-8
Weitere CPV-Code Hauptteile: 71200000-0
Weitere CPV-Code Hauptteile: 71300000-1
Weitere CPV-Code Hauptteile: 71327000-6
Weitere CPV-Code Hauptteile: 71321000-4
Ort der Leistungserbringung
Postanschrift: Wiesenstraße 18
Postleitzahl / Ort: 98646 Hildburghausen
NUTS-3-Code: DEG0E
Land: Deutschland
Weiterer Ort der Leistungserbringung
Postanschrift: Waldstraße 11
Postleitzahl / Ort: 98646 Hildburghausen
NUTS-3-Code: DEG0E
Land: Deutschland
Ausschreibungsbedingungen
Ausschlussgründe
Grund: Bildung krimineller Vereinigungen
Beschreibung: Zwingender Ausschlussgrund gem. § 123 Abs. 1
Ziffer 1 GWB i. V. m. §§ 129, 129a oder 129 b StGB
oder diesen vergleichbare Normen anderer Staaten
Grund: Bildung terroristischer Vereinigungen
Beschreibung: Zwingender Ausschlussgrund gem. § 123 Abs. 1
Ziffer 1 GWB i. V. m. §§ 129, 129a oder 129 b StGB
oder diesen vergleichbare Normen anderer Staaten
Grund: Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Beschreibung: Zwingender Ausschlussgrund gem. § 123 Abs. 1 Ziffer 2 und 3 GWB i. V. m. §§ 89a, 89 c StGB bzw. §
261 StGB oder diesen vergleichbare Normen anderer Staaten
Grund: Betrug oder Subventionsbetrug
Beschreibung: Zwingender Ausschlussgrund gem. § 123 Abs. 1
Ziffer 4 und 5 GWB i. V. m. §§ 263 und 264 StGB
oder diesen vergleichbare Normen anderer Staaten
Grund: Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung
Beschreibung: Zwingender Ausschlussgrund gem. § 123 Abs. 1
Ziffer 6 bis 9 GWB i. V. m. §§ 299, 108e, 333, 334
und 335a StGB sowie § 2 Gesetz zur Bekämpfung
internationaler Bestechung oder diesen vergleichbare Normen anderer Staaten
Grund: Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung
Beschreibung: Zwingender Ausschlussgrund gem. § 123 Abs. 1
Ziffer 10 GWB i. V. m. §§ 232, 233 und 233a StGB
oder diesen vergleichbare Normen anderer Staaten
Grund: Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben
Beschreibung: Zwingender Ausschlussgrund gem. § 123 Abs. 4
Ziffer 1 und 2 GWB
Grund: Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen
Beschreibung: Zwingender Ausschlussgrund gem. § 123 Abs. 4
Ziffer 1 und 2 GWB
Grund: Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Beschreibung: Fakultativer Ausschlussgrund gem. § 124 Abs. 1 Ziffer 1 GWB
Grund: Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Beschreibung: Fakultativer Ausschlussgrund gem. § 124 Abs. 1 Ziffer 1 GWB
Grund: Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Beschreibung: Fakultativer Ausschlussgrund gem. § 124 Abs. 1 Ziffer 1 GWB
Grund: Insolvenz (Konkurs)
Beschreibung: Fakultativer Ausschlussgrund gem. § 124 Abs. 1 Ziffer 2 GWB
Grund: Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren (Konkurs nach nationalem Recht)
Beschreibung: Fakultativer Ausschlussgrund gem. § 124 Abs. 1 Ziffer 2 GWB
Grund: Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren (Einigung mit Gläubigern)
Beschreibung: Fakultativer Ausschlussgrund gem. § 124 Abs. 1 Ziffer 2 GWB
Grund: Insolvenz (Verwaltung durch einen Insolvenzverwalter)
Beschreibung: Fakultativer Ausschlussgrund gem. § 124 Abs. 1 Ziffer 2 GWB
Grund: Zahlungsunfähigkeit
Beschreibung: Fakultativer Ausschlussgrund gem. § 124 Abs. 1 Ziffer 2 GWB
Grund: Schwere Verfehlung
Beschreibung: Fakultativer Ausschlussgrund gem. § 124 Abs. 1 Ziffer 3 GWB
Grund: Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen
Beschreibung: Fakultativer Ausschlussgrund gem. § 124 Abs. 1 Ziffer 4 GWB
Grund: Interessenkonflikt
Beschreibung: Fakultativer Ausschlussgrund gem. § 124 Abs. 1 Ziffer 5 GWB
Grund: Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung
Beschreibung: Fakultativer Ausschlussgrund gem. § 124 Abs. 1 Ziffer 6 GWB
Grund: Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags
Beschreibung: Fakultativer Ausschlussgrund gem. § 124 Abs. 1 Ziffer 7 GWB
Grund: Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens
Beschreibung: Fakultativer Ausschlussgrund gem. § 124 Abs. 1 Ziffer 8 und 9 GWB
Grund: Rein nationale Ausschlussgründe
Beschreibung: Fakultativer Ausschlussgrund gem. § 124 Abs. 2
GWB i. V. m. § 21 AEntG, § 98 c AufenthG, § 19
MiLoG, § 21 SchwarArbG sowie § 22 LkSG
Grund: Rein nationale Ausschlussgründe
Beschreibung: Ausschluss von Angeboten, die den Erfordernissens
der §§ 53 und 56 VgV nicht genügen (§ 57 VgV) oder Unauskömmlich sind (§ 60 VgV)
Grund: Einstellung der beruflichen Tätigkeit
Beschreibung: Nicht berücksichtigt werden Angebote von Bietern,
denen die Ausübung ihres Gewerbes behördlich
untersagt wurde (§ 35 GewO), die nicht über die für
die Ausübung der ausgeschriebenen Tätigkeit(en)
erforderliche Berufszulassung, Erlaubnis und/oder
Berechtigung in der BRD oder nicht über eine
erforderliche Eintragung in ein Berufs- oder
Handelsregister nach den Rechtsvorschriften des
Staates, in dem sie niedergelassen sind, verfügen.
Grenzüberschreitendes Recht
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Der Bieter muss Angebote für alle Lose einreichen: Nein
Zusätzliche Informationen
Zusätzliche Informationen: Das Vergabeverfahren wird ausschließlich elektronisch über die angegebene Vergabeplattform der eVergabe GmbH (http://www.evergabe.de) abgewickelt. Die Vergabeunterlagen stehen unter dem angegebenen Link in elektronischer Form zum Download bereit, ein Versand per E-Mail oder ein Postversand erfolgen nicht.
Die gesamte Kommunikation im Vergabeverfahren erfolgt ebenso ausschließlich über die angegebene Vergabeplattform. Das gilt sowohl für Fragen von Bewerbern bzw. Bietern als auch für die Kommunikation nach Ablauf der Angebotsfrist, z. B. zum Zwecke der Nachforderung von Unterlagen. Da in diesem Zusammenhang Fristen gesetzt werden können, die im Falle der Nichteinhaltung den Ausschluss bedingen, obliegt es den Bewerbern/Bietern, sich stets tagesaktuell darüber zu informieren, ob entsprechende Mitteilungen in ihrem Postfach des Vergabeportals hinterlegt sind. Registrierte Bewerber/Bieter erhalten im Regelfall eine Benachrichtigung über die Einstellung solcher Mitteilungen. Die Verantwortung, die Benachrichtigungen auf dem Portal einzusehen bzw. auf solche Benachrichtigungen rechtzeitig zu reagieren, liegt ausschließlich beim Bieter/Bewerber. Dazu gehört auch die regelmäßige Überprüfung des SPAM-Ordners. Im Übrigen steht die Bezeichnung "(Vergabe-)Portal" oder "(Vergabe-)Plattform"
einer vom Anbieter für Kommunikationszwecke bereitgestellten Anwendungssoftware (Bieter-Client) gleich. Im Übrigen gelten die den Vergabeunterlagen beigefügten Hinweise und Bedingungen bei elektronischen Vergabeverfahren über die Vergabeplattform "eVergabe.de".
Angebote müssen unter Verwendung des ausgefüllten Angebotsformulars (Anlage A13) unter Angabe des Vor- und Nachnamens sowie der Kontaktdaten des Bieters mit den geforderten Nachweisen, Erklärungen und Anlagen zwingend innerhalb der Einreichtungsfrist in Textform über den verschlüsselten Angebotsbereich der elektronischen Vergabeplattform eingereicht werden. Eine Einreichung per E-Mail oder unverschlüsselt per Bietermitteilung sowie in Schriftform direkt oder auf dem Postweg ist nicht zulässig und führt zwangsläufig zum Ausschluss.
Angebote, die nicht form- oder fristgerecht eingegangen sind, werden ausgeschlossen, es sei denn, der Bieter hat dies nicht zu vertreten (§ 57 Absatz 1 Satz 1 VgV).
Bietergemeinschaften sind bei Angebotsabgabe verpflichtet, mittels den Vergabeunterlagen beigefügten Formblatts (Formblatt A13.2) alle Mitglieder zu benennen sowie ein Mitglied als bevollmächtigten Vertreter. Sie müssen sich verpflichten, im Falle der Auftragserteilung die Vertragsleistung als Arbeitsgemeinschaft auszuführen und für alle im Zusammenhang mit dem Vertrag entstehenden Verbindlichkeiten gesamtschuldnerisch zu haften.
Es wird darauf hingewiesen, dass ein Auszug aus dem Wettbewerbsregister für den Bieter eingeholt wird, der den Zuschlag erhalten soll. Bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder.
Im Übrigen sind präqualifizierte Wirtschaftsteilnehmer berechtigt, den Nachweis der Eignung in Bezug auf die in Ziffer 5.1.9 benannten Auswahlkriterien durch Eintragung in die Liste der Präqualifikationsdatenbank (PQ-VOL) bzw. in das Amtliche Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen für den Liefer- und Dienstleistungsbereich (AVPQ) zu führen, wenn die dort hinterlegten Eignungsnachweise den im anhängigen Vergabeverfahren gestellten Anforderungen an die Befähigung zur Berufsausübung sowie an die finanzielle, wirtschaftliche, technische und berufliche Leistungsfähigkeit entsprechen. Die Eintragung in ein gleichwertiges Verzeichnis anderer Mitgliedstaaten ist als Nachweis ebenso zugelassen, wie die Vorlage eines gleichbedeutenden Zertifikats im Sinne der europäischen Zertifizierungsstandards. Als vorläufiger Nachweis i. d. S. wird darüber hinaus auch die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) akzeptiert (§ 48 Abs. 3 i. V. m. § 50 VgV).
Hinsichtlich der unter Ziffer 2.1.6 benannten Ausschlussgründe haben Bieter im Rahmen der Angebotsabgabe mittels den Vergabeunterlagen beigefügten Formblatts (s. Anlage A13.5 bis A13.7) eigenerklärend das Vorliegen bzw. Nichtvorliegen der benannten Umstände anzugeben. In den Fällen des § 123 GWB wird regelmäßig vom Ausschluss des Bewerbers/Bieters auszugehen sein. Im Falle des § 124 GWB behält sich der Auftraggeber das Recht hierzu vor. Anderes kann gelten, wenn Selbstreinigungsmaßnahmen nachgewiesen werden können und diese vom Auftraggeber als ausreichend beurteilt werden.
Im Übrigen finden die §§ 123 bis 126 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) Anwendung (§ 42 VgV).
Losverteilung
Höchstzahl an Losen
Höchstzahl der Lose, für die ein Bieter Angebote einreichen kann: 3
Höchstzahl der Lose, für die Aufträge an einen Bieter vergeben werden können: 3
Beschaffungsinformationen (allgemein)
Zweck
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren (Vorinformation, )
Auktionsbedingungen
Es wird eine elektronische Auktion verwendet: Nein
Vertragsvergabesystem
Es handelt sich um eine Rahmenvereinbarung: Entfällt
Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem: Entfällt
Ausschreibungsbedingungen
Auswahlkriterien
Eignung zur Berufsausübung: A) Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 und 124 GWB sowie bestimmten spezialgesetzlichen Ausschlussgründen oder etwaiger Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB gem. den Vergabeunterlagen beigefügten Formblatts (Anlage A13.5 bis A13.7).
B) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten. Bieter müssen bei Angebotsabgabe mittels den Vergabeunterlagen beigefügten Formbaltts (Anlage A13.3) ihre Befähigung zur Berufsausübung und
Bauvorlageberechtigung erklären und einen Nachweis der Befähigung sowie der Bauvorlageberechtigung dieser Erklärung beifügen. Gleiches gilt für Juristische Personen, wenn für die Durchführung der Aufgabe zumindest ein verantwortlicher Bearbeiter benannt werden kann, der die vorstehenden Voraussetzungen erfüllt.
Die Anforderungen sind auch durch eine Bietergemeinschaft nachzuweisen. Mindestens ein Mitglied muss diese Anforderung erfüllen. Bei Bietergemeinschaften sind die geforderten Erklärungen und Nachweise von jedem einzelnen Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen.
Sämtliche unter A) bis B) geforderten Erklärungen und Nachweise sind Mindestbedingungen der Eignung. Der Auftraggeber behält sich vor, zur ergänzenden Aufklärung über die Eignung des Bieters/der Mitglieder der Bietergemeinschaft und zur Bestätigung von Eigenerklärungen weitere Unterlagen zu fordern. Hierzu zählen auch Registerauskünfte.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: A) Bestätigung über das Bestehen einer (Berufs-)Haftpflichtversicherung bei einer in der Europäischen Union oder dem EWR ansässigen Versicherungsgesellschaft mit einer Mindestdeckungssumme von 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und 1,0 Mio. EUR für Sachschäden/Vermögensschäden, wobei diese Deckungssumme(n) in jedem Versicherungsjahr mindestens 2-fach zur Verfügung stehen muss (zweifache Maximierung pro Jahr). Alternativ eine Aufstellung über die bestehende Betriebshaftpflichtversicherung und die Erklärung einer Versicherungsgesellschaft (nicht Maklers), dass im Auftragsfall eine Versicherung in entsprechender Höhe und entsprechenden Umfangs abgeschlossen wird. Bei Bietergemeinschaften ist der Versicherungsnachweis für jedes Mitglied zu führen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
zu A): Nachweis einer entsprechenden Berufshaftpflichtversicherung oder der entsprechenden Versicherbarkeitsbestätigung im Auftragsfall.
Der Auftraggeber behält sich vor, zur ergänzenden Aufklärung über die Eignung
des Bieters/der Bietergemeinschaft und zur Bestätigung von Eigenerklärungen weitere Unterlagen zu fordern oder Wirtschaftsauskünfte einzuholen.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: A) Benennung von nach Art und Umfang vergleichbaren Referenzprojekten des Wirtschaftsteilnehmers aus den Jahren 2018 bis heute entsprechend den Vergabeunterlagen beigefügten Formblatts "Referenzen" (Anlage A13.9). Zugelassen sind nur Referenzprojekte über vergleichbare Planungsleistungen, die realisiert i. S. v. baufertiggestellt sind. Zu den Referenzprojekten sind folgende Angaben zu machen:
a) Bezeichnung der Referenzleistung,
b) Verantwortlicher Projektleiter,
c) Auftraggeber (mit Ansprechpartner und Telefonnumer) sowie
Angaben darüber, ob es sich um einen öffentlichen
Auftraggeber handelte und eine Referenzbescheinigung des
Auftraggebers vorliegt,
d) Realisierungszeitraum (mit Angabe von Beginn und
Inbetriebnahme durch den Nutzer),
e) Honorarzone,
f) Leistungsumfang gem. HOAI mit Kurzerläuterung zu
Besonderheiten,
g) Erbrachten Leistungsphasen gem. HOAI
h) Gesamtbaukosten (KG 200-700) netto in Euro,
i) Anrechenbaren Kosten nette in Euro mit GK,
j) Größe/Umfang des Projekts (in BGF gem. DIN 277),
k) Honorar (in Euro, netto)
l) Art des Vorhabens (Neubau, Sanierung, Kombination aus
beiden)
B) Angabe von Art und Umfang der Leistungen, für die der Einsatz eines Unterauftragnehmers vorgesehen ist oder zur Erfüllung des Auftrages Kapazitäten Dritter herangezogen werden und Benennung des Unterauftragnehmers/Dritten jeweils mittels den Vergabeunterlagen beigefügten Formblatts
(Anlage A13.4).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
zu A):
Zu Los 2 -TWP: Mindestens eine Referenzleistung muss folgende Mindestanforderungen erfüllen: Neubauvorhaben, bevorzugt Schule, Kita, Betreuung Kinder und Jugendliche, mindestens Leistungsphasen 3 - 6 erbracht (§ 51 HOAI), Inbetriebnahme durch den Nutzer nicht vor dem 01.01.2018,
Gesamtbaukosten (KG 200 - 700) mind. 1,0 Mio. Euro netto, mindestens Honorarzone III
zu Los 3 - TGA: Mindestens zwei Referenzleisungen, welche nachstehende Mindestanforderungen erfüllen: Mind. 1 Referenz aus der Fachplanung technische Ausrüstung der Anlagengruppen 1-3 nach § 53 HOAI im Rahmen eines Neubauvorhabens, bevorzugt eine Einrichtung für Kinder und Jugendliche (Schule, Kita, Betreuung Kinder und Jugendliche), mind. 1 Referenz aus der Fachplanung technische Ausrüstung der Anlagengruppen 4-5 oder 8 nach § 53 HOAI im Rahmen eines Neubauvorhabens, bevorzugt eine Einrichtung für Kinder
und Jugendliche (Schule, Kita, Betreuung Kinder und Jugendliche), davon mind. 1 Referenz über ein Bauvorhaben mit öffentlicher Nutzung, Inbetriebnahme durch den Nutzer nicht vor dem 01.01.2018, mindestens Leistungsphasen 4 - 8 erbracht (§ 55 HOAI), auch mit mehreren Referenzen abdeckbar, anrechenbare Kosten aus KG 410/420/430 mind. 200.000 Euro netto, mindestens Honorarzone II bzw. anrechenbare Kosten aus KG 440/450/460 mind. 200.000 Euro netto, mindestens Honorarzone II
zu Los 4 - Freianlagen: Mindestens eine Referenzleistung muss folgende Mindestanforderung erfüllen: Freianlagenplanung, bevorzugt Schule, Kita, Betreuung Kinder und Jugendliche, Fertigstellung durch den Nutzer nicht vor dem 01.01.2018 mindestens Leistungsphasen 4 - 8 erbracht (§ 39 HOAI), auch mit mehreren Referenzen abdeckbar
Zu Los 2 bis 4: Bei Bietergemeinschaften muss die Referenzleistung durch ein Mitglied der Gemeinschaft (d.h. nicht durch jedes einzelne Mitglied) erbracht worden sein.
zu B):
Auf Verlangen des Auftraggebers ist nachzuweisen, dass die erforderlichen Mittel dem Bieter zur Verfügung stehen (z. B. Verpflichtungserklärung). Wenn sich der Bieter (bei Bietergemeinschaften auch einzelne Mitglieder) im Hinblick auf seine Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten von Nachunternehmern (§ 36 Abs. 1 S. 3 VgV) beruft, muss der Bieter bereits mit dem Angebot nachweisen, dass ihm die Kapazitäten des Nachunternehmers zur Verfügung stehen, beispielsweise durch eine Verpflichtungserklärung. Ferner muss der Bieter bereits mit dem Angebot Unterlagen vorlegen, die belegen, dass der Nachunternehmer über diejenige Eignung auch tatsächlich verfügt, auf die sich der Bieter beruft.
Informationen über verspätete Einreichungen
Nachforderung von Unterlagen: Eine Nachforderung von Unterlagen nach Fristablauf ist nicht ausgeschlossen.
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber bzw. die Vergabestelle behält sich unter den Voraussetzungen des § 56 Abs. 2, 3 VgV vor, unter Fristsetzung dazu aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen. Angebote, die nicht die geforderten oder nachgeforderten Unterlagen enthalten, werden von der Wertung ausgeschlossen (§ 57 Abs. 1 Nr. 2 VgV). Ein Rechtsanspruch auf Nachforderung besteht aber nicht.
Reservierte Teilnahme
Die Teilnahme ist Organisationen vorbehalten, die zur Erfüllung von Gemeinwohlaufgaben tätig werden und andere einschlägige Bestimmungen der Rechtsvorschriften erfüllen: Nein
Die Teilnahme ist geschützten Werkstätten und Wirtschaftsteilnehmern, die auf die soziale und berufliche Integration von Menschen mit Behinderungen oder benachteiligten Personen abzielen, vorbehalten: Nein
Nebenangebote
Nebenangebote sind zulässig: Nein
Informationen über Wiederholungen
Es handelt sich um die Vergabe wiederkehrender Aufträge: Nein
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Ja
Anforderungen an die Auftragsausführung
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Ja
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Die Auftragsvergabe unterliegt bestimmten, sich aus Art. 5 k Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 08. April 2022 ergebenden restriktiven Maßnahmen der EU. Bieter haben mit Angebotsabgabe daher eine Eigenerklärung zur Umsetzung/
Beachtung dieser Sanktionsbestimmungen gemäß den Vergabeunterlagen beigefügten Formblatts (A16.2) abzugeben.
Die Vergabe fällt in den Anwendungsbereich des Thüringer Vergabegesetzes (ThürVgG). Der Bestbieter hat auf Verlangen der Vergabestelle daher Erklärungen nach dem Thüringer Vergabegesetz vorzulegen. Diese sind den Vergabeunterlagen beigefügt und im Übrigen einzusehen unter:
https://wirtschaft.thueringen.de/wirtschaft/wirtschaftsverwaltung/oeffentlichesauftragswesen
Bieter haben sich bei Angebotsabgabe mittels den Vergabeunterlagen beigefügten Formblatts (A16.1) zu verpflichten, im Falle eines avisierten Zuschlags auf Verlangen des Auftraggebers innerhalb einer nach Tagen bestimmten Frist die entsprechenden Erklärungen nachzureichen (vgl. § 12a ThürVgG
Anforderungen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Verfahren nach der Vergabe
Aufträge werden elektronisch erteilt: Ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: Ja
Organisation, die Angebote entgegennimmt
oben genannte Kontaktstelle
Angaben zur Einreichung
Fristen I
Frist für den Eingang der Angebote: 15.01.2024 14:00 Uhr
Gültigkeit der Angebote
Laufzeit in Tagen: 45 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)
Sprachen der Einreichung
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: DEU
Informationen über die öffentliche Öffnung
Datum/Zeitpunkt der Angebotsöffnung: 15.01.2024, 14:00
Einreichungsformat
Elektronische Einreichung: Ja
Adresse für die Einreichung (URL): https://www.evergabe.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter (URL): https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-18c114a897d-3e4c54acce79d0f6
Verbindliche Sprachfassung der Vergabeunterlagen: DEU
Ad-hoc Kommunikationskanal
Organisation, die zusätzliche Informationen bereitstellt
oben genannte Kontaktstelle
Überprüfung
Fristen für die Überprüfung
Informationen über die Überprüfungsfristen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz 1, 169 Abs. 1 GWB).
Die Zuschlagserteilung ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der Bieterinformation nach §134 Abs. 1 GWB. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Fristauf 10 Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung
der Informationdurch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zu mAblauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).
Überprüfungsstelle
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer beim Thüringer Landesverwaltungsamt
Registrierungsnummer: 16069000-0001-53
Internet-Adresse (URL): https://www.thueringen.de/th3/tlvwa/vergabekammer/
Postanschrift: Jorge-Semprún-Platz 4
Postleitzahl / Ort: 99423 Weimar
NUTS-3-Code: DEG05
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@tlvwa.thueringen.de
Telefon: +49 361 573321254
Fax.: +49 361 573321059
Organisation, die Überprüfungsinformationen bereitstellt
Schlichtungsstelle
Beschaffungsinformationen (Los 1)
Zweck
Beschreibung des Loses
Titel: Tragwerksplanung - TWP (Fachlos 2)
Beschreibung: Leistungen der Tragwerksplanung nach § 51 HOAI für den Neubau der Grundschule Hildburghausen am Schulcampus Waldstraße in Hildburghausen. Gegenstand des zu vergebenden Planungsauftrages sind die Grundleistungen nach HOAI 2021 der Leistungsphasen (LPH) 4 bis 6 (sowie teilw.
LPH 3) nebst erforderlicher besonderer Leistungen nach Maßgabe der Leistungsbeschreibung für das Schulgebäude - Haus I. Dieses ist mit einem Erdgeschoss mit Teilunterkellerung geplant. Das Gebäude soll in Massivbauweise errichtet werden. Weitere Einzelheiten siehe Bau- und Leistungsbeschreibung
des Entwurfsverfassers vom 16.08.2023 nebst Anlagen, Plänen und Zeichnungen.
Umfang der Auftragsvergabe
Diese Auftragsvergabe ist besonders geeignet für kleine und mittlere Unternehmen (KMU): Ja
Besonders geeignet für Freiberufler
Hauptklassifikation
CPV-Code Hauptteil: 71000000-8
Weitere CPV-Code Hauptteile: 71328000-3
Art des Auftrags
Art der strategischen Beschaffung:
Ort der Leistungserbringung
Postanschrift: Wiesenstraße 18
Postleitzahl / Ort: 98646 Hildburghausen
NUTS-3-Code: DEG0E
Land: Deutschland
Weiterer Ort der Leistungserbringung
Postanschrift: Waldstraße 11
Postleitzahl / Ort: 98646 Hildburghausen
NUTS-3-Code: DEG0E
Land: Deutschland
Geschätzte Laufzeit
Beginn: 01.03.2024 Ende: 31.01.2027
Verlängerung des Vertrags
Der Erwerber behält sich das Recht vor, zusätzliche Käufe vom Auftragnehmer zu tätigen, wie hier beschrieben: Ja
Beschreibung: Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. Mit Vertragsschluss werden zunächst die Leistungsphasen 4 bis 6 (und anteilig LPH 3) beauftragt. Es wird die Option vereinbart, weitere besondere und zusätzliche Leistungen zu beauftragen.
Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: Ja
Verwendung von EU-Mitteln
Die Auftragsvergabe wird zumindest teilweise aus Mitteln der Europäischen Union finanziert: Nein
Zusätzliche Informationen
Zusätzliche Informationen: Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. In der Wertung gilt dasjenige Angebot als das Wirtschaftlichste, welches unter Berücksichtigung aller Parameter das niedrigste Honorar aufweist bzw. erwarten lässt.
Ausschreibungsbedingungen
Zuschlagskriterien
Preis, Gewichtung: 100,00
Elektronischer Katalog
Elektronischer Katalog: Nein
Informationen zur Richtlinie über saubere Fahrzeuge
Die Auftragsvergabe fällt in den Anwendungsbereich des Europäischen Parlaments und des Rates 2009/33/EG (Richtlinie über saubere Fahrzeuge – CVD): Nein
Beschaffungsinformationen (Los 2)
Zweck
Beschreibung des Loses
Titel: Technische Gebäudeausrüstung - TGA (Fachlos 3)
Beschreibung: Fachplanungsleistungen für die Technische Gebäude-Ausrüstung (TGA) nach § 53 HOAI für den Neubau der Grundschule Hildburghausen am Schulcampus Waldstraße in Hildburghausen. Gegenstand des zu vergebenden Auftrages sind die Grundleistungen nach HOAI 2021 jeweils der Leistungsphasen (LPH) 4 bis 9 (sowie teilw. LPH 3) nebst erforderlicher besonderer Leistungen für die Anlagengruppen 1, 2, 3, 4, 5 und 8 nach näherer Maßgabe der Leistungsbeschreibung für das Schulgebäude - Haus I.
Diese umfasst die Fachplanung der elektrischen Anlagen einschließlich Gebäudeautomation, der Heizungs- und Sanitäranlagen sowie der Lüftungsanlangen gemäß den nutzerspezifischen Anforderungen sowie den Anforderungen aus Brandschutz-, GEG- und Unfall/Sicherheitsanforderungen für Schulgebäude. Die Anlagen umfassen die Anlagengruppen 4 und 5 nach § 53 HOAI bzw. die KG 440, 450, Teile der KG 470, 480 und 490, die Anlagengruppen 1, 2 und teilw. 8 nach § 53 HOAI bzw. die KG 410, 420, Teile der KG 480 und 490 sowie die Anlagengruppe 3 und teilw. 8 nach § 53 HOAI bzw. die KG 430, Teile der KG 480 und 490.
Die Anlagen sind auf der Grundlage der aktuellen technischen und nutzungsspezifischen Anforderungen gem. Nutzungs- und Funktionsbeschreibung sowie unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit neu zu erstellen. Weitere Einzelheiten siehe Bau- und Leistungsbeschreibung des Entwurfsverfassers vom 16.08.2023 nebst Anlagen, Plänen und Zeichnungen.
Umfang der Auftragsvergabe
Diese Auftragsvergabe ist besonders geeignet für kleine und mittlere Unternehmen (KMU): Ja
Besonders geeignet für Freiberufler
Hauptklassifikation
CPV-Code Hauptteil: 71000000-8
Weitere CPV-Code Hauptteile: 71321000-4
Weitere CPV-Code Hauptteile: 71323100-9
Art des Auftrags
Art der strategischen Beschaffung:
Ort der Leistungserbringung
Postanschrift: Wiesenstraße 18
Postleitzahl / Ort: 98646 Hildburghausen
NUTS-3-Code: DEG0E
Land: Deutschland
Weiterer Ort der Leistungserbringung
Postanschrift: Waldstraße 11
Postleitzahl / Ort: 98646 Hildburghausen
NUTS-3-Code: DEG0E
Land: Deutschland
Geschätzte Laufzeit
Beginn: 01.03.2024 Ende: 31.01.2027
Verlängerung des Vertrags
Der Erwerber behält sich das Recht vor, zusätzliche Käufe vom Auftragnehmer zu tätigen, wie hier beschrieben: Ja
Beschreibung: Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. Mit Vertragsschluss werden zunächst die Leistungsphasen 4 bis 6 (und anteilig LPH 3) beauftragt. Es wird die Option vereinbart, weitere Leistungsphasen bis LPH 9 stufenweise zu beauftragen. Besondere Leistungen und Zusätzliche Leistungen nach Bedarf.
Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: Ja
Verwendung von EU-Mitteln
Die Auftragsvergabe wird zumindest teilweise aus Mitteln der Europäischen Union finanziert: Nein
Zusätzliche Informationen
Zusätzliche Informationen: Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Das wirtschaftlichste Angebot bestimmt sich nach dem besten Preis- Leistungs-Verhältnis gemäß dem in den Vergabeunterlagen benannten Wertungssystem. Dabei geht das Honorar als preisliches Zuschlagskriterium zu 70 % und das auf die Philosophie des Bieters zur Lösung der Planungsaufgabe gerichtete Leistungskonzept als qualitatives Zuschlagskriterium zu 30 % in die Wertung ein. Unter den in der Angebotswertung verbliebenen Angeboten erhält das Angebot den Zuschlag, das die höchste Gesamtpunktzahl erreicht.
Ausschreibungsbedingungen
Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium
Name: Leistungskonzept (Darlegung des Bieters zur Lösung der Planungsaufgabe), Gewichtung: 30,00
Preis, Gewichtung: 70,00
Elektronischer Katalog
Elektronischer Katalog: Nein
Informationen zur Richtlinie über saubere Fahrzeuge
Die Auftragsvergabe fällt in den Anwendungsbereich des Europäischen Parlaments und des Rates 2009/33/EG (Richtlinie über saubere Fahrzeuge – CVD): Nein
Beschaffungsinformationen (Los 3)
Zweck
Beschreibung des Loses
Titel: Freianlagenplanung (Fachlos 4)
Beschreibung: Fachplanungsleistungen über die Frei- bzw. Außenanlagen nach § 39 HOAI für den Neubau der Grundschule - Haus 1 am Schulcampus Waldstraße in Hildburghausen, u. a. für den/die Schulhof, Spielflächen für Hort inkl. Spielgeräte, Schulgarten, Verkehrsflächen (Wege, Stellplätze etc.), Fußgängerbrücke
über den Römersbach (Fließgewässer), (Oberflächen-)Entwässerung. Weitere Einzelheiten siehe Bauund Leistungsbeschreibung des Entwurfsverfassers vom 16.08.2023 nebst Anlagen, Plänen und Zeichnungen (gem. Vergabeunterlagen)
Umfang der Auftragsvergabe
Diese Auftragsvergabe ist besonders geeignet für kleine und mittlere Unternehmen (KMU): Ja
Besonders geeignet für Freiberufler
Hauptklassifikation
CPV-Code Hauptteil: 71000000-8
Weitere CPV-Code Hauptteile: 71222000-0
Art des Auftrags
Art der strategischen Beschaffung:
Ort der Leistungserbringung
Postanschrift: Wiesenstraße 18
Postleitzahl / Ort: 98646 Hildburghausen
NUTS-3-Code: DEG0E
Land: Deutschland
Weiterer Ort der Leistungserbringung
Postanschrift: Waldstraße 11
Postleitzahl / Ort: 98646 Hildburghausen
NUTS-3-Code: DEG0E
Land: Deutschland
Geschätzte Laufzeit
Beginn: 01.03.2024 Ende: 31.01.2027
Verlängerung des Vertrags
Der Erwerber behält sich das Recht vor, zusätzliche Käufe vom Auftragnehmer zu tätigen, wie hier beschrieben: Ja.
Beschreibung: Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. Mit Vertragsschluss werden zunächst die Leistungsphasen 4 bis 6 (und anteilig LPH 3) beauftragt. Es wird die Option vereinbart, weitere Leistungsphasen bis LPH 9 stufenweise zu beauftragen. Besondere Leistungen und Zusätzliche Leistungen nach Bedarf.
Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: Ja
Verwendung von EU-Mitteln
Die Auftragsvergabe wird zumindest teilweise aus Mitteln der Europäischen Union finanziert: Nein
Zusätzliche Informationen
Zusätzliche Informationen: Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Das wirtschaftlichste Angebot bestimmt sich nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis gemäß dem in den Vergabeunterlagen benannten Wertungssystem. Dabei geht das Honorar als preisliches Zuschlagskriterium zu 70 % und das auf die Philosophie des Bieters zur Lösung der Planungsaufgabe gerichtete Leistungskonzept als qualitatives Zuschlagskriterium zu 30 % in die Wertung ein. Unter den in der Angebotswertung verbliebenen Angeboten erhält das Angebot den Zuschlag, das
die höchste Gesamtpunktzahl erreicht.
Ausschreibungsbedingungen
Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium
Name: Leistungskonzept (Darlegung des Bieters zur Lösung der Planungsaufgabe), Gewichtung: 30,00
Preis, Gewichtung: 70,00
Elektronischer Katalog
Elektronischer Katalog: Nein
Informationen zur Richtlinie über saubere Fahrzeuge
Die Auftragsvergabe fällt in den Anwendungsbereich des Europäischen Parlaments und des Rates 2009/33/EG (Richtlinie über saubere Fahrzeuge – CVD): Nein