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Am 6. Januar 2016 veröffentlichte die Europäische Kommission die Durchführungsverordnung (EU) 2016/7 zur Einführung des Standardformulars für die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) im Amtsblatt der EU.

Mit der Einführung dieser einheitlichen Eigenerklärung (European Single Procurement Document) müssen Unternehmen zukünftig nicht mehr alle rechtlichen und finanziellen Nachweise ihrer Eignung bei Abgabe eines Angebots nachweisen. Vielmehr reicht eine EU-weit standardisierte Eigenerklärung aus, um an einer Ausschreibung teilzunehmen. Nur das den Zuschlag erhaltende Unternehmen muss anschließend Dokumente zum Nachweis einreichen.

Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung besteht aus folgenden Teilen:
- Teil I: Angaben zum Vergabeverfahren und zum öffentlichen Auftraggeber oder Sektorenauftraggeber
- Teil II: Angaben zum Wirtschaftsteilnehmer
- Teil III: Ausschlussgründe
- Teil IV: Eignungskriterien
- Teil V: Verringerung der Zahl geeigneter Bewerber
- Teil VI: Abschlusserklärungen; Ort, Unterschriften.


Glossar (Lexikon)

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