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Was ist die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE)?

Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung(EEE) ist ein Standardformular im Amtsblatt der EU. Es wurde am 6. Januar 2016 im Rahmen der Durchführungsverordnung (EU) 2016/7 von der Europäischen Komission veröffentlicht. Mit der Einführung dieser einheitlichen Eigenerklärung (European Single Procurement Document) müssen Unternehmen zukünftig nicht mehr alle rechtlichen und finanziellen Nachweise ihrer Eignung bei Abgabe eines Angebots nachweisen.

Vielmehr reicht eine EU-weit standardisierte Eigenerklärung aus, um an einer Ausschreibung teilzunehmen. Nur das den Zuschlag erhaltende Unternehmen muss anschließend Dokumente zum Nachweis einreichen.

Weiterführende Informationen zur Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE)

Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung besteht aus folgenden Teilen:
- Teil I: Angaben zum Vergabeverfahren und zum öffentlichen Auftraggeber oder Sektorenauftraggeber
- Teil II: Angaben zum Wirtschaftsteilnehmer
- Teil III: Ausschlussgründe
- Teil IV: Eignungskriterien
- Teil V: Verringerung der Zahl geeigneter Bewerber
- Teil VI: Abschlusserklärungen; Ort, Unterschriften.

Die Europäische Kommission hat angekündigt, den von ihr angebotenen Onlinedienst zur Erstellung einer elektronischen EEE mit dem 18. April 2019 einzustellen. Zukünftig sollen nationale Dienste die elektronische Erstellung der EEE ermöglichen.


Glossar (Lexikon)

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