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Was ist VOB/A?

Die VOB/A (DIN 1960) ist im Wesentlichen eine allgemeine Bestimmung für die Vergabe von Bauleistungen, insbesondere für die Vergabe öffentlicher Bauleistungen, und ist daher für den privaten Auftraggeber/Bauherrn eher von untergeordneter Bedeutung. Seit dem 19.02.2019 ist die VOB/A 2019 im Bundesanzeiger veröffentlicht. Sie ist jedoch noch nicht anzuwenden. 


 

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Weiterführende Informationen zu VOB/A

Allgemeines zu VOB.

VOB/A ist in drei Abschnitte gegliedert:

  • Der Abschnitt 1 der VOB/A regelt die sogenannten nationalen Bauvergaben und hat damit den weitaus größten Anwendungsbereich. Die Verpflichtung zu seiner Anwendung ergibt sich aus den Haushaltsordnungen des Bundes, der Länder, der Gemeinden oder aus den Vergabegesetzen der Länder.
  • Die Regelungen des Abschnitts 2 (VOB/A-EU) sind gemäß § 106 Abs. 1 GWB für europaweite Vergaben öffentlicher Auftraggeber bei Bauaufträgen ab Erreichen der Schwellenwerte nach § 106 Abs. 2 Nr. 1 GWB anzuwenden. Sie werden durch eine entsprechende Verweisung in § 2 VgV verbindlich vorgeschrieben.
  • Die Regelungen des Abschnitts 3 (VOB/A-VS) gelten für die Vergabe von verteidigungs- oder sicherheitsspezifischen öffentlichen Bauaufträgen im Sinne des § 104 Abs. 1 GWB, die dem Teil 4 des GWB unterfallen und durch öffentliche Auftraggeber im Sinne des § 99 GWB vergeben werden. Sie werden durch eine entsprechende Verweisung in § 2 Abs. 2 VSVgV verbindlich vorgeschrieben.

Erfahren Sie mehr darüber, was sich durch die neue VOB/A zukünftig im Wesentlichen ändern wird.


Glossar (Lexikon)

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