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Unklare Leistungsbeschreibungen – Nachfragen oder Nachtrag?

Wer kennt das nicht: Der Auftraggeber und sein ausschreibendes Ingenieurbüro veröffentlichen eine Ausschreibung mit zahlreichen Unvollständigkeiten, Unklarheiten und Widersprüchen. Der Auftragnehmer steht nun vor der Frage, ob er für diese Defizite in der Ausschreibung bereits vor der Abgabe eines Angebotes eine Aufklärungsfrage an den Auftraggeber richtet. Wenn der Auftragnehmer diesen Weg wählt, dann führt das bei rechtlich zutreffendem Verhalten des Auftraggebers zur Beseitigung der Unklarheit. Gleichzeitig verliert der Auftragnehmer jedoch seinen Wettbewerbsvorteil. Deswegen entscheiden sich die Auftragnehmer häufig dafür, vor der Angebotsabgabe keine Fragen zu stellen. Vielmehr werden die Unvollständigkeiten, Unklarheiten und Widersprüche in den Ausschreibungsunterlagen während der Bauausführung genutzt, um Nachträge durchzusetzen.

Das gelingt nicht immer. In dem Seminar werden die vergaberechtlichen und die vertragsrechtlichen Hintergründe beleuchtet. Anhand von zahlreichen Praxisbeispielen wird dargestellt, wann der Auftragnehmer lieber schon vor Angebotsabgabe nachfragen sollte und wann er „auf Nachtrag setzen“ kann.


Lektionen

  • Mischkalkulation und Spekulation aus vergaberechtlicher Sicht: Wann droht ein Ausschluss des Angebotes aus dem Vergabeverfahren?
  • Richtiger Umgang mit der Urkalkulation
  • Unvollständige, fehlerhafte, widersprüchliche und unklare Vergabeunterlagen - Hinweispflichten des Bieters?
  • Anspruchsvoraussetzungen für Nachtragsforderungen gemäß der VOB/B
  • Unvollständige, fehlerhafte und unklare Leistungsbeschreibungen in der Abrechnung von Nachträgen
  • Mengenänderungen und Gemeinkosten (AGK, BGK)
  • Bauzeitverlängerung und Überblick über Nachträge wegen „gestörtem Bauablauf“
  • Nachtragmanagement nach dem neuen Bauvertragsrecht 2018 - Was wird aus der VOB/B?


Zielgruppen

  • Auftragnehmer
  • Bauleiter
  • Projektleiter
  • Prokuristen
  • Geschäftsführer

Allgemeine Informationen

Mit der Teilnahme an den eVergabe.de-Seminaren erhalten Sie ein Teilnahmezertifikat als Beleg Ihrer neu erworbenen Kompetenzen.
Im Teilnehmerpreis enthalten sind zudem die Seminarunterlagen, Pausenverpflegung und Getränke.
Wir sichern Ihnen durch eine begrenzte Teilnehmerzahl den Fokus auf die beschriebenen Inhalte zu. Sie erhalten im direkten Kontakt mit dem Referent Antworten auf Ihre entstehenden Fragen.

Kostenfreie Stornierungen sind bis zwei Wochen vor Seminartermin möglich. Danach kann in Vertretung ein anderer Teilnehmer angemeldet werden. Die Stornoerklärung bedarf der Schriftform. Wir bitten um Verständnis, dass wir uns die Absage von Seminaren, zum Beispiel bei zu geringer Teilnehmerzahl oder Ausfall eines Dozenten, vorbehalten.

<p>Herr Schmidt ist Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht und für Verwaltungsrecht. Seine Schwerpunkte liegen im Privaten Baurecht, im Architekten- und Ingenieurrecht und im Vergaberecht. Herr Schmidt ist Vorsitzender des Eintragungsausschusses der Architektenkammer Sachsen, der über die Eintragung in die Architektenliste und in das Gesellschaftsverzeichnis der Architektenkammer entscheidet. Er veröffentlicht regelmäßig Beiträge zu verschiedenen Themen des Bau- und Architektenrechts. Herr Schmidt ist beispielsweise Mitarbeiter der Kommentierung zum Bauvertrag, zum Nachunternehmervertrag und zum Architektenvertrag in „Vertragsrecht und AGB-Klauselwerke“ von F. Graf von Westphalen. In den vergangenen Jahren hat Herr Schmidt über 200 Seminare zum Baurecht, zum Vergaberecht sowie zum Architekten- und Ingenieurrecht als Inhouse-Veranstaltungen und für diverse Seminaranbieter (Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V., Sachverständigenbüro Dr. Ebersbach, Chemnitz, eVergabe.de GmbH, Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e. V. usw.) gehalten.</p>

Referent: Volker Schmidt

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht , Fachanwalt für Verwaltungsrecht

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