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Datenschutz im Vergabeverfahren: Neue Anforderungen und deren praktische Umsetzung

Wenn Unternehmen sich an Vergabeverfahren der öffentlichen Hand beteiligen, müssen sie eine Vielzahl vertraulicher Informationen offen legen, sowohl hinsichtlich der personenbezogenen Daten ihrer Mitarbeiter und Nachunternehmer als auch hinsichtlich ihrer Betriebs- und Geschäftsgeheimisse.

Neue gesetzliche Vorgaben führen dazu, dass öffentliche Auftraggeber diese vertraulichen Informationen in einem viel höheren Maße schützen müssen als bisher. Wird hiergegen verstoßen, drohen erhebliche Sanktionen sowohl für den öffentlichen Auftraggeber, für die Bieter und die jeweils handelnden Personen.

Das Seminar zeigt auf, welche neuen „Spielregeln“ zu beachten sind und wie die praktische Umsetzung rechtmäßig und gleichwohl ohne übermäßigen Zusatzaufwand gelingt.


Lektionen

Anforderungen an den Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen

  • Gibt es ein spezielles Vergabe-Datenschutzrecht?
  • Gilt daneben auch das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb?
  • Welche Offenlegungspflichten bestehen nach den Informationsfreiheitsgesetzen?
  • Besonderheiten bei der eVergabe
  • Vorgaben der EU-Richtlinie über den Schutz vertraulichen Know-hows und vertraulicher Geschäftsinformationen vor rechtswidrigem Erwerb sowie rechtswidriger Nutzung und Offenlegung

Datenschutz für personenbezogene Daten

  • Was fordert die Datenschutzgrundverordnung?
  • Welche Möglichkeiten sieht das neue Bundesdatenschutzgesetz vor?
  • Was fordern die Landesvergabegesetze?

Stellschrauben und praktische Hinweise zum Schutz von Daten, vertraulichen Know-hows und vertraulicher Geschäftsinformationen

  • Technische Ausstattung und Aktenführung
  • Gestaltung der Bewerbungsbedingungen
  • Nachfragen von Bietern
  • Aufklärung der Angebote
  • Vorinformationen
  • Dokumentation
  • Auskunfts- und Akteneinsichtsrechte
  • No-Spy-Regelungen
  • Aufbewahrung der Vergabeunterlagen
  • Kontroll- und Weisungsrechte des Auftraggebers
  • Besonderheiten beim Verhandlungsverfahren und wettbewerblichen Dialog
  • Datenschutz für Vergabeverfahren in kommunalen Gremien
  • Datenverarbeitung durch externe Berater im Vergabeverfahren
  • Eignungsprüfung

Risikobegrenzungen in den eigenen Verträgen

  • Was ist bei den eigenen Verträgen mit Dienstleistern und Lieferanten zu beachten?
  • Referenzen sichern
  • Verwendung von Daten sicherstellen
  • Mitteilungspflichten in der Auftragskette

Drohende Konsequenzen bei Verstößen

  • Bußgelder
  • Strafverfahren
  • Persönliche Haftung
  • Auswirkungen auf die Vertragswirksamkeit?
  • Zwang zur Wiederholung des Vergabeverfahrens?
  • Pflicht zur Leistung von Schadenersatz
  • Auswirkungen auf spätere Vergabeverfahren


Zielgruppen

  • Auftragnehmer
  • Auftraggeber

Allgemeine Informationen

Mit der Teilnahme an den eVergabe.de-Seminaren erhalten Sie ein Teilnahmezertifikat als Beleg Ihrer neu erworbenen Kompetenzen.
Im Teilnehmerpreis enthalten sind zudem die Seminarunterlagen, Pausenverpflegung und Getränke.
Wir sichern Ihnen durch eine begrenzte Teilnehmerzahl den Fokus auf die beschriebenen Inhalte zu. Sie erhalten im direkten Kontakt mit dem Referent Antworten auf Ihre entstehenden Fragen.

Kostenfreie Stornierungen sind bis zwei Wochen vor Seminartermin möglich. Danach kann in Vertretung ein anderer Teilnehmer angemeldet werden. Die Stornoerklärung bedarf der Schriftform. Wir bitten um Verständnis, dass wir uns die Absage von Seminaren, zum Beispiel bei zu geringer Teilnehmerzahl oder Ausfall eines Dozenten, vorbehalten.

 

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