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Prüf- & Rügepflichten – warum der Bauunternehmer auch Architekt sein muss

Noch vor wenigen Jahren waren die Aufgaben auf der Baustelle klar verteilt. Es gab den Architekten, der die Leistungen plante, den Bauunternehmer, der die (geplanten) Leistungen ausführte und den Bauherren, der beides bezahlte. Diese (heile) Bau(rechts)welt hat sich geändert.

 „Baubegleitende Planung“ – d.h. in der Regel ständiges Umplanen, Verschieben, Umorganisieren - ist an der Tagesordnung. Sie erleben jeden Tag auf der Baustelle, wie anspruchsvoll es ist, in diesem Bauumfeld technisch korrekt und innerhalb der Bauzeit zu arbeiten und trotzdem noch wirtschaftlich zu bleiben.

Damit aber noch nicht genug. Die Zahl der Baurechtsstreitigkeiten, die vor Gerichten ausgetragen wird, steigt. Damit steigt auch die Zahl der Gerichtsurteile zu baurechtlichen Fällen. In diesen Urteilen zeigt sich seit einigen Jahren die Tendenz, die Grenzen zwischen der Arbeit des Architekten und der des Bauunternehmers aufzuheben. Immer häufiger sind Gerichte der Meinung, Sie als Bauunternehmer seinen auch verpflichtet, Fehler in der Planung zu finden und zu korrigieren. Tun Sie es nicht, tragen Sie die Schäden und/oder Mehrkosten, die sich daraus ergeben.

Wie soll das gehen, werden Sie fragen. Genau dies diskutiert unser Dozent mit Ihnen. Anhand praktischer Fälle erläutert er die Hintergründe dieser Urteile und entwickelt gemeinsam mit Ihnen Handlungsmöglichkeiten zu Ihrer Haftung.


Lektionen

  • Was sind Bedenkenanmeldungen?
  • Warum sollen Sie erstattet werden?
  • Welche Inhalte müssen sie haben?
  • Was kann hinzugefügt werden?
  • Welche Folgen ergeben sich?
  • Was passiert, wenn sie vergessen werden?
  • Wie gehe ich mit Zurückweisungen durch den Auftraggeber um?
  • Wo ist der Unterschied zur Behinderungsanzeige?


Zielgruppen

  • Auftragnehmer

Allgemeine Informationen

Mit der Teilnahme an den eVergabe.de-Seminaren erhalten Sie ein Teilnahmezertifikat als Beleg Ihrer neu erworbenen Kompetenzen.
Im Teilnehmerpreis enthalten sind zudem die Seminarunterlagen, Pausenverpflegung und Getränke.
Wir sichern Ihnen durch eine begrenzte Teilnehmerzahl den Fokus auf die beschriebenen Inhalte zu. Sie erhalten im direkten Kontakt mit dem Referent Antworten auf Ihre entstehenden Fragen.

Kostenfreie Stornierungen sind bis zwei Wochen vor Seminartermin möglich. Danach kann in Vertretung ein anderer Teilnehmer angemeldet werden. Die Stornoerklärung bedarf der Schriftform. Wir bitten um Verständnis, dass wir uns die Absage von Seminaren, zum Beispiel bei zu geringer Teilnehmerzahl oder Ausfall eines Dozenten, vorbehalten.

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