eVergabe.de
Mischkalkulation

evergabe.de Glossar

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Was ist eine Mischkalkulation?

Eine Mischkalkulation liegt vor, wenn der Bieter Einheitspreise für bestimmte Positionen bewusst zu niedrig ansetzt und dafür Preise anderer Positionen erhöht.

Mit diesem Vorgehen „spekuliert“ der Bieter auf das Nachtragspotenzial einzelner Positionen. Sind solche Positionen hoch ausgepreist, würde der Gewinn am Gesamtbauvorhaben erhöht. Andernfalls dient diese Handhabung dazu, hohe Abschlagsrechnung zu kassieren. Um die Chance der Auftragserteilung zu wahren, werden andere Einheitspreise – ohne Nachtragspotential – herabgesetzt.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden


Bekomme mit uns den Durchblick zur Mischkalkulation

Im Webinar eLearning: Bauvergabe: Unterkostenangebote, Mischkalkulation, Spekulation beantwortet der Referent Deine Fragen.

Die Neue Rechtsprechung des BGH wird dir im Seminar Aktuelle Rechtsprechung zu Bauvergabe, Nachträgen und Mängelansprüchen erläutert.


Mischkalkulationen sind unzulässig

Diese Vorgehensweise ist unzulässig. Bieter, die Mischkalkulationen anbieten, sind zwingend vom Vergabeverfahren auszuschließen.

Spekulationspreise sind hingegen grundsätzlich zulässig, auch wenn sie Nullpreise oder gar Negativpreise darstellen.

eVergabe.de