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Freihändige Vergabe
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Was versteht man unter Freihändiger Vergabe?

Bei einer Freihändigen Vergabe wendet sich der Auftraggeber direkt an mehrere ausgewählte Unternehmen, um mit ihnen über die Auftragsbedingungen zu verhandeln. Dabei kann er wählen, ob er die Vergabe ohne oder mit Teilnahmewettbewerb durchführt.

Sobald der Auftraggeber ohne Teilnahmewettbewerb freihändig vergibt, fordert er seine Anzahl an Unternehmen zur Angebotsabgabe auf. Allerdings sollten die Aufforderung an mindestens drei Unternehmen gehen, somit ist ein Mindestmaß an Wettbewerb gewährleistet.

Die Begrifflichkeiten des freihändigen Vergebens wird nur noch in wenigen Bundesländern angewendet. Zudem ist es vorrangig im Baubereich zu finden. Im Allgemeinen wird eher von einer Verhandlungsvergabe gesprochen.

Freihändige Vergabe als Ausnahmefall

Außerdem versteht man die Freihändige Vergabe als Ausnahmefall der öffentlichen Vergabe, ist aber unter den Bedingungen des § 3 Abs. 5 VOL/A zulässig. Der öffentliche Auftraggeber hat grundsätzlich im Wege der Öffentlichen Ausschreibung zu vergeben, sofern nicht ein begründeter Ausnahmefall vorliegt. Zudem ist diese Entscheidung über die Vergabeart ausführlich im Vergabevermerk zu begründen. Dazu muss unter anderem der entsprechende Paragraph genannt sowie eine nachvollziehbare und einzelfallbezogene Begründung gefertigt werden.


Unsere evergabe.de-WG

In unserer evergabe.de-WG ist einiges los. In dieser Folge klären Christin und Pascal wann man freihändig vergeben darf und wie so eine Vergabe überhaupt abläuft.

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Freihändigen Vergabe mit Teilnahmewettbewerb 

Entscheidet sich der Auftraggeber eine Freihändige Vergabe mit Teilnahmewettbewerb durchzuführen, müssen im ersten Schritt alle ausgewählten Unternehmen über das Vorhaben mit den Teilnahmewettbewerbsunterlagen entsprechend informiert werden. Haben infolgedessen die angesprochenen Unternehmen Interesse und können die gewünschte Leistung erbringen, geben sie das dem Auftraggeber mittels Teilnahmeantrag zu verstehen.

Im zweiten Schritt wählt der Auftraggeber einen eingeschränktere Anzahl der Unternehmen aus und fordert sie zur Angebotsabgabe auf. Hierbei sollte sich die Aufforderung ebenfalls an mindestens drei Unternehmen richten, damit ein Mindestmaß an Wettbewerb gewährleistet ist.


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