Was ist eine Präqualifizierung?
Mithilfe einer Präqualifizierung können potenzielle Auftragnehmer ihre Fachkunde und Leistungsfähigkeit bereits vorab und unabhängig von einem konkreten Vergabeverfahren nachweisen. Das erleichtert zusätzlich die Verfahrensweise der Eignungsnachweise für Unternehmen, die regelmäßig an öffentlichen Ausschreibungen teilnehmen. Hierfür hinterlegen diese ihren Nachweis für Fachkunde sowie ihren Nachweis für Leistungsfähigkeit.
Fachkunde und Leistungsfähigkeit nachweisen
Wir erklären Dir, was ein Präqualifizierung ist, worauf Du achten musst und welche Vorteile dieses mit sich bringt.
Präqualifikation bei Bau-, Liefer- und Dienstleistungen
Folglich tragen sich Unternehmen aus dem Baubereich in eine Liste des Vereins für die Präqualifizierung von Bauunternehmen e.V. (PQ-Verein) ein. Beschrieben ist das im § 6b Abs. 1 VOB/A. Zusätzliche Informationen gibt es bei Präqualifikation für Aufträge nach VOB.
Bei Unternehmen für Liefer- und Dienstleistungen wird die Eignung durch die IHKs beziehungsweise durch die von denen beauftragten Auftragsberatungsstellen als Präqualifizierungsstellen nachgewiesen. Informationen darüber hinaus gibt es bei Präqualifikation für Aufträge nach VOL und UVgO.
Vorteile für Unternehmen
Formeller Vergabeausschluss wird vermieden
Einzelnachweise müssen nicht bei jeder neuen Ausschreibung vorgelegt werden
Geringerer Arbeitsaufwand
Präqualifizierung bestätigt die Seriosität und Leistungsfähigkeit des potenziellen Auftragnehmers
Vorteile für Auftraggeber
Eignungsnachweise sind aktuell
Eignungsprüfungen sind schneller und einfacher durchzuführen
Mehr Rechtssicherheit
Der evergabe Manager unterstützt Auftraggeber und ermöglicht neben der Angebotswertung auch die Eignungsprüfung eines Bieters.