nach unten

Beim Pauschalpreisvertrag richtet sich die Abrechnung nicht nach den mit den Vordersätzen multiplizierten Einheitspreisen, sondern ist auf einen bestimmten Betrag pauschaliert. Dies ist eine übliche Vertragsform und grundsätzlich zulässig. Wird von einem Bieter jedoch – anders als in den Ausschreibungsunterlagen angegeben – ein Pauschalpreis angeboten, so beinhaltet dies keine technisch vom Leistungsverzeichnis abweichende Lösung, sondern vielmehr eine Abweichung hinsichtlich des Bauvertragstyps: Angebot eines Pauschalvertrages statt eines Einheitspreisvertrages. Der Sache nach handelt es sich um ein Nebenangebot. Sofern Nebenangebote nicht zugelassen waren, ist es auszuschließen. Wurde kein (anderes) Hauptangebot (mit Einheitspreisen) abgegeben, so fehlen wesentliche Preisangaben und der Bieter ist insgesamt auszuschließen.


Glossar (Lexikon)

Erfahren Sie mehr über eVergabe.de!

Rufen Sie uns an:

  0351 41093-1444

Sie erreichen uns Montag bis
Freitag von 8:00 bis 17:00 Uhr.

Unsere Kundenberater/innen helfen Ihnen gerne weiter.

nach oben