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Angebot

Bei dem Angebot eines Bieters handelt es sich um eine bürgerlich-rechtliche empfangsbedürftige Willenserklärung, die nach den §§ 133 , 157 BGB unter Berücksichtigung der von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze auszulegen ist. Bei der Ermittlung des Inhaltes ist nicht am Wortlaut zu haften. Vielmehr sind empfangsbedürftige Willenserklärungen so auszulegen, wie sie der Erklärungsempfänger nach Treu und Glauben unter Berücksichtigung der Verkehrssitte verstehen muss. Damit ist klar, dass es im Vergabeverfahren keine Abweichungen gegenüber den zivilrechtlichen Begriffen von Angebot und Annahme gibt. Freilich sind bei der Auslegung der Erklärung nach dem objektiven Empfängerhorizont die „Besonderheiten des Vergaberechts“ zu beachten.


 

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Informationen zur elektronischen Angebotsabgabe

 


Weiterführende Informationen zur Angebot

Mit dem Angebot, mit dem der Bieter sich um einen öffentlichen Auftrag bewirbt, gibt er eine inhaltliche Erklärung zum jeweils bekannt gegebenen Auftrag ab. Er konkretisiert in diesem die angebotenen Leistungen und den Preis.

Die Angebote werden nach Ablauf der Angebotsfrist von der Vergabestelle in einem besonderen Termin geöffnet. Es wird geprüft, welche Angebote fristgerecht und ohne formelle Fehler eingegangen sind. Durch eine inhaltliche Wertung der eingegangenen Angebote schließlich wird das wirtschaftlichste Angebot ermittelt.


Glossar (Lexikon)

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