nach unten

Angebotsfrist

§ 10 Abs. 1 VOB/A  und § 10 Abs. 1 EU VOB/A definieren die Angebotsfrist als Frist für die Einreichung bzw. den Eingang der Angebote. Sie ist also der Zeitraum zwischen der Ausschreibungsveröffentlichung und dem letztmöglichen Zeitpunkt der Angebotsabgabe.


 

Unsere Vergabemanagementlösung AI Vergabemanager für Auftraggeber bietet ein integriertes Termin- und Fristenmangement, mit dem Sie die Angebotsfrist für Vergaben festlegen.

Informationen zum AI Vergabemanager

 


Weiterführende Informationen zur Angebotsfrist

Oberhalb der Schwellenwerte gilt gemäß § 15 VgV im offenen Verfahren eine 35-tägige Angebotsfrist ab dem Tag der Absendung der Bekanntmachung bzw. eine 30-tägige Frist im nicht offenen Verfahren (Vgl. § 16 Abs. 5 VgV).

Unterhalb der Schwellenwerte ist nach § 10 Abs. 1 VOB/A  resp. VOL/A für die Bearbeitung und Einreichung der Angebote eine ausreichende Angebotsfrist vorzusehen. In § 10 Abs. 1 S. 1 VOB/A ist geregelt, dass die Frist auch bei Dringlichkeit nicht unter 10 Kalendertagen liegen darf.

Das Gebot der Formstrenge gebietet es, Angebote, die verspätet eingegangen sind, von der Wertung auszuschließen. Die Angebotsfrist ist eine Ausschlussfrist. Dies gilt auch, wenn ein Bieter zwar fristgerecht ein Angebotsanschreiben einreicht, wesentliche Bestandteile wie z. B. die ausgefüllten Verdingungsunterlagen aber erst verspätet folgen.

 


Glossar (Lexikon)

Erfahren Sie mehr über eVergabe.de!

Rufen Sie uns an:

0351 41093-1444

Sie erreichen uns Montag bis
Freitag von 8:00 bis 17:00 Uhr.

Unsere Kundenberater/innen helfen Ihnen gerne weiter.

Ein Produkt der SDV Vergabe GmbH

nach oben