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Dumpingangebote stellen solche mit einem nicht auskömmlichen Preis dar. Das Vergaberecht will derartige Angebote grundsätzlich verhindern (3. Wertungsstufe: Angemessenheit des Preises), da erhebliche Zweifel an einer ordnungsgemäßen Vertragsdurchführung zu erwarten sind. Dabei handelt es sich um eine Prognoseentscheidung, die der Auftraggeber auf der Grundlage des Angebots und der hierzu von dem Bieter erteilten Auskünfte zu treffen hat.
Jedoch ist nicht jedes unterpreisige Angebot auszuschließen. Nicht selten werden – bspw. um ein Prestigeobjekt durchführen zu können, welches Folgeaufträge nach sich zieht – Dumpingangebote abgegeben, die von wirtschaftlich leistungsfähigen Unternehmen zuverlässig durchgeführt werden können. Eine solche Vorgehensweise ist zulässig und stößt erst an Grenzen, wenn hierdurch kleinere Firmen systematisch vom Markt verdrängt werden.


Glossar (Lexikon)

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