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Elektronische Signatur

Was ist eine elektronische Signatur?

Seit dem 1. Juli 2016 gilt in allen EU-Mitgliedsstaaten die „Verordnung über elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste für elektronische Transaktionen im Binnenmarkt” (eIDAS-VO). Ziel dieser Verordnung ist es, europäische Regelungen für elektronische Signaturen, Siegel und Zeitstempel zu schaffen und einen einheitlichen Umgang mit diesen Vertrauensdiensten im digitalen Binnenmarkt zu ermöglichen.

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Weiterführende Informationen zur elektronischen Signatur

Gemäß Artikel 26 der eIDAS-Verordnung erfüllt eine fortgeschrittene elektronische Signatur alle folgenden Anforderungen:

a) Sie ist eindeutig dem Unterzeichner zugeordnet.
b) Sie ermöglicht die Identifizierung des Unterzeichners.
c) Sie wird unter Verwendung elektronischer Signaturerstellungsdaten erstellt, die der Unterzeichner mit einem hohen Maß an Vertrauen unter seiner alleinigen Kontrolle verwenden kann.
d) Sie ist so mit den auf diese Weise unterzeichneten Daten verbunden, dass eine nachträgliche Veränderung der Daten erkannt werden kann.

Eine qualifizierte elektronische Signatur hat gemäß Artikel 25 Abs. 2 der eIDAS-Verordnung die gleiche Rechtswirkung wie eine handschriftliche Unterschrift.

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