Die EU-Schwellenwerte sind von Bedeutung für die Frage, welches Vergabeverfahren anzuwenden ist.

In der Regel prüft die EU alle zwei Jahre, ob die Schwellenwerte anzupassen sind. Zuletzt hat es zum 1. Januar 2016 eine Anpassung gegeben. Die jeweils erhöhten Schwellenwerte wurden in den Verordnungen (EU) 2015/2170 , 2015/2171 und 2015/2172 der Kommission vom 24. November 2015 veröffentlicht.

Danach liegt der Schwellenwert für Bauaufträge bei 5.225.000 Euro, bei Liefer- und Dienstleistungsaufträgen grundsätzlich bei 209.000 Euro, im Sektorenbereich bei 418.000 Euro und für Aufträge von zentralen Regierungsbehörden bei 135.000 Euro.
Maßgeblicher Zeitpunkt für die Schätzung des Auftragswertes ist der Tag, an dem die Bekanntmachung der beabsichtigten Auftragsvergabe abgesendet oder das Vergabeverfahren auf andere Weise eingeleitet wird.


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