Beschwerdebefugt gegen Entscheidungen der Vergabekammern sind alle Beteiligte nach § 162 GWB, also auch die Beigeladenen. Die Beschwerdeberechtigung hängt jedoch nicht davon ab, ob der Beigeladene im Nachprüfungsverfahren Anträge gestellt oder sich überhaupt vor der Vergabekammer geäußert hat. Vielmehr kommt es darauf an, ob der Beschwerdeführer geltend machen kann, durch die angefochtene Entscheidung materiell in seinen Rechten verletzt zu sein.


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