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Die Öffentlichen Auftraggeber sind gem. § 20 Abs. 3 VOB/A bzw. § 19 Abs. 2 VOL/A verpflichtet, ab bestimmten Netto-Auftragswerten nach Beschränkten Ausschreibungen ohne Teilnahmewettbewerb (VOB/A und VOL/A 25 000 Euro) und Freihändigen Vergaben (VOB/A: 15 000 Euro, VOL/A: 25 000 Euro) über jeden vergebenen Auftrag nach Zuschlagserteilung auf geeignete Weise zu informieren.

Diese Informationen werden sechs Monate (VOB/A) bzw. drei Monate (VOL/A) vorgehalten und müssen Angaben zum Auftraggeber, zum Auftragsgegenstand, zum Vergabeverfahren, zu Art und Umfang der Leistung bzw. zum Ort der Ausführung sowie den Name des beauftragten Unternehmens enthalten.

 

Bei EU-weiten Vergabeverfahren muss der öffentliche Auftraggeber gemäß § 23 EG VOL/A die Vergabe des Auftrags nachträglich im Supplement zum Amtsblatt der EU bekannt geben (TED). Er hat dafür ein durch den europäischen Gesetzgeber vorgegebenes Muster zu verwenden. Diese Bekanntmachung muss innerhalb von 48 Kalendertage nach Auftragserteilung an das Amt für amtliche Veröffentlichungen der EU übermittelt werden.

 


Glossar (Lexikon)

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